DER eCl@ss-STANDARD KURZ ERKLÄRT

eCl@ss SCHAFFT DIE SPRACHE DER DINGE

eCl@ss hat sich als einziger ISO/IEC-normenkonformer Industriestandard international durchgesetzt und ist somit der weltweite Referenz-Datenstandard für die Klassifizierung und eindeutige Beschreibung von Produkten und Dienstleistungen. 

Davon profitieren bereits mehr als 3.500 Unternehmen. Immer häufiger geben sie eCl@ss als verbindlichen Standard auch für Geschäftspartner vor. Woran liegt das? Der Schlüssel zu unternehmensweiten Verbesserungen sind standardisierte Stammdaten. So ergeben sich Vorteile entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Dies ist zugleich die Voraussetzung dafür, dass Anwender einen einheitlichen semantischen Standard etablieren können, mit dessen Hilfe das „Internet der Dinge“ zur Realität und die als „Industrie 4.0“ bezeichnete, informationsgesteuerte Produktion erst möglich wird. Die offene Architektur macht es außerdem möglich, das Klassifikationssystem an die eigene, betriebsinterne Systematik anzupassen.


VORTEILE FÜR DIE GESAMTE WERTSCHÖPFUNGSKETTE

Mit eCl@ss ist es möglich, dass Produktstammdaten über alle Grenzen hinweg digital ausgetauscht werden können – Branchen, Länder, Sprachen, Organisationen. Es gibt keine Barrieren mehr, die in der Natur der Dinge liegen. Längst hat sich der Standard daher in der Industrie, im Handel, im Handwerk und im Dienstleistungssektor etabliert.

Mit standardisierten Stammdaten wird Master Data Management erst möglich – und dieses wiederum sorgt dafür, dass Entscheidungen für Verbesserungen sicher getroffen werden können. eCl@ss kann man sich wie ein Werkzeug vorstellen, mithilfe dessen überall im Unternehmen Reibungsverluste beseitigt werden.

Konkret bedeutet das: Beschaffungsvolumina werden gebündelt, Ausschreibungen beschleunigt, Lagerbestände optimiert, Fehlkäufe abgewendet, Transparenz geschaffen, Verbesserungspotenziale in Produktion und Verwaltung gehoben, Daten veredelt und vereinheitlicht, Medienbrüche und Konvertierungen vermieden, Suchfunktionen ausgeweitet, Terminologien präzisiert, Compliance und Datenschutz unterstützt, die Kommunikation mit Kunden und Partnern verbessert.

 

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KLARE KATEGORIEN – INDIVIDUELLE IDENTIFIER

Ein Großteil der weltweit gehandelten Waren und Dienstleistungen ist in eCl@ss abgebildet. Die 44 Sachgebiete umfassen zum Beispiel Bau, Logistik, Lebensmittel, Medizin, Optik, Automotive, Labortechnik oder Büromaterial. Auf diese Art entwickelt eCl@ss verschiedene Branchenstandards zu einem einheitlichen, branchenübergreifenden Standard.

Derzeit existieren etwa 41.000 Produktklassen und 17.000 eindeutig beschriebene Merkmale, die nur vier Klassifizierungsebenen zur Einordnung benötigen. So kann jedes Produkt und jede Dienstleistung mit einem 8-stelligen Code wiedergegeben werden. Für die genauen Merkmale wie Lieferantenname, Typbezeichnung oder Marke werden zusätzlich Identifier mit eindeutigen, maschinenlesbaren Codes angehängt, so dass Verwechslungen und Doubletten ausgeschlossen sind.


DIE INDUSTRIE 4.0 STEHT VOR DER TÜR

Mit solchen eineindeutigen Informationen werden Irrtümer ausgeschlossen und dadurch Quantensprünge in der Herstellung und Verteilung von Gütern möglich. Produkte bewegen sich eigenständig durch die Produktion und ungehinderter, präziser Informationsfluss bringt Prozesse dazu, sich von selbst zu organisieren und zu strukturieren. Man benötigt kaum noch Skaleneffekte, um individualisierte Produktion wirtschaftlich abzubilden, im Grenzfall ist sogar eine Seriengröße von 1 denkbar. Denn wenn Konfektionierung und Zuteilung automatisch ablaufen, sinken die Friktionsverluste erheblich.

Über die klassischen Anwendungen in Beschaffung, Controlling, Fertigung und Vertrieb hinaus zeigt eCl@ss seine besondere Stärke im Einsatz für das unternehmensübergreifende Prozessdatenmanagement und im Engineering. eCl@ss ermöglicht den standardisierten, digitalen Datentransfer. Somit werden Klassifikationen und produktbeschreibende Merkmale entlang der Wertschöpfungskette ausgetauscht. Zudem arbeitet eCl@ss eng mit BMEcat zusammen, so dass alle Neuerungen in Katalogen abgebildet werden. Auch interne Codes und Kategorien finden ihren Platz – denn das offene System ermöglicht die Hinzufügung interner Produkt- und Leistungsbeschreibungen. 

Mehr wissen? Hier geht es zum eCl@ss-Wiki.

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