eCl@ss IM EINSATZ BEI MERCATEO

"Auf einem Marktplatz mit mehr als 18 Millionen Artikeln von über 700 Lieferanten dient Datennormierung als Voraussetzung für Markttransparenz."

 

 

AUSGANGSSITUATION

Die ursprüngliche Idee der Mercateo-Gründer war bereits 1999, im Internet einen Marktplatz ohne eigene Lager zu etablieren, auf dem C-Teile und indirekte Materialien verkauft werden. Vorteil für die Kunden: Sie können ihren gesamten Geschäftsbedarf über eine Plattform abdecken. Vorteil für die Lieferanten und Hersteller: Ihnen steht ein zusätzlicher, räumlich unbegrenzter Vertriebskanal zur Verfügung. Zudem sparen beide Seiten durch die elektronische Abwicklung Transaktions- und Prozesskosten. Aus der Idee ist inzwischen Realität geworden. Heute bedienen sich über 1 Million Geschäftskunden aus einem Sortiment von mehr als 18 Millionen Artikeln von über 700 Lieferanten. Eine der Herausforderungen war, dass viele Lieferanten identische Artikel anbieten. Diese sogenannten Dubletten mussten ausfindig gemacht werden, um aus einer Masse unstrukturierter Daten saubere Suchergebnisse zu erzeugen. Dies ging nur über Normierungen von Herstellernummern, Bestelleinheiten, Artikelbeschreibungen, Artikelnummern, EAN etc. Identische Artikel konnten so identifiziert werden. Aber wie verfährt man mit vergleichbaren Artikeln, z.B. eines anderen Herstellers?

 

 

EINSATZ

Damit Einkäufer bei einem Suchergebnis von 3.000 verschiedenen Kopierpapieren den Überblick behalten, werden durch eine Mercateo-eigene Technik die Eigenschaften eines Produktes aus dem Content extrahiert und dem Kunden als Filter zum Einschränken bzw. Präzisieren der Suche dargestellt. Diese kleinen „Programme“, sogenannte Mercateo-Keyword-XML (MKX), beinhalten alle relevanten Informationen, die zum Erstellen des Suchergebnisses, der Kategorisierung und Verlinkung zu den Über- und Unterbegriffen benötigt werden. Die Zusammenarbeit mit Großkunden machte allerdings einen einheitlichen Standard zum Abgleich für Auswertungen erforderlich. Daher wurden die Keywords um die eCl@ss-Nummern erweitert. Diese Ergänzung ermöglicht den Kunden, ein eigenes Beschaffungsprofil einheitlich über alle Lieferanten hinweg mit eCl@ss zu erzeugen. Somit können die Einkaufsverhandlungen auf die wesentlichen Kategorien fokussiert werden. Doch es profitieren keineswegs nur Großunternehmen davon. Auch mittelständische Unternehmen können nun eCl@ss bei Mercateo verwenden, beispielsweise um zu erfahren, bei welchen Sortimenten sich Rahmenverträge wirklich lohnen.

 

 

FAZIT

Auswertbarkeit: Erzeugung einheitlicher Beschaffungsprofile über alle Lieferanten hinweg
Verbindlichkeit: Konformität mit gesetzlichen Auflagen, öffentlicher Vergabe und Garantiebestimmungen
Administrierbarkeit: Sichtenverwaltung ermöglicht es, Sortimente nach eCl@ss-Kategorien ein- und auszublenden
Unterschiedliche Beschaffungsprozesse: Gefahrstoff- und Umweltkennzeichnungen
Bepreisungen: Angabe unterschiedlicher Steuersätze und Zollgebühren
Internationalität: Mehrsprachigkeit, Zolltarifnummern
Elektronische Kataloge: Kategorisierung nach eCl@ss erleichtert die Erstellung elektronischer Kataloge, z.B. über BMEcat

www.mercateo.com