eCl@ss IM EINSATZ BEI PHOENIX CONTACT

OPTIMALE UNTERSTÜTZUNG DER KUNDENPROZESSE IM ENGINEERING UND EINKAUF MIT STANDARDISIERTEN PRODUKTDATEN NACH eCl@ss

"eCl@ss ist der Standard, der sowohl in den internen Systemen als auch zur Kommunikation mit unseren Kunden eingesetzt wird und somit durchgängige Prozesse im Produktlebenszyklus ermöglicht."

 

 

 

AUSGANGSSITUATION

Für die Herstellung und den Vertrieb von Komponenten und Systemen im Bereich der Elektrotechnik werden unterschiedliche Tools benötigt, die die Prozesse von der Entwicklung bis zum Vertrieb eines Produkts begleiten. Im Beschaffungsprozess für Rohstoffe und Komponenten ist das SAP auf der einen Seite. Hier setzt Phoenix Contact schon seit Jahren eCl@ss im Warengruppenmanagement zur Unterstützung der Einkaufsprozesse ein. Auf der anderen Seite werden die von den Kunden geforderten Klassifizierungssysteme wie ETIM, UNSPSC und eCl@ss in den jeweiligen Versionen zur Einordnung der Produkte verwendet. Je nach Anforderung wurde im beteiligten System eine angepasste Lösung zur Unterstützung der entsprechenden Prozesse entwickelt.
Während sich im Bereich des Warengruppenmanagements und der Nutzung von Einkaufsportalen Klassifizierungssysteme in den letzten Jahren etabliert haben, müssen Hersteller wie Phoenix Contact verschiedene proprietäre Schnittstellen anbieten, damit die Produktdaten in die Elektrokonstruktionswerkzeuge der Kunden integriert werden und so deren Engineering-Prozesse optimal begleiten.

 

 

EINSATZ

In der Systemlandschaft von Phoenix Contact ist das Produktdaten-Informationsmanagement-Tool (PIM) ein zentraler Bestandteil. Hier werden sämtliche Produktdaten verwaltet, um die unterschiedlichen Applikationen wie Online-/Print-Kataloge oder Datenblätter mit den notwendigen Produktdaten zu versorgen. Die Zuordnung der Produkte in die Klassen der externen Klassifizierungssysteme erfolgte über
entsprechende Merkmale innerhalb der internen Klassen im PIM-System. Die Harmonisierungsprojekte von eCl@ss mit ETIM und PROLIST, die Erweiterung um die Advanced-Strukturen im eCl@ss-Modell und die durch die CAx-Fachgruppe entwickelten Modelle zur Abbildung der CAE-relevanten Daten in eCl@ss seit der Version 7.0 waren für Phoenix Contact die wesentlichen Aspekte, weshalb eCl@ss zu einem übergreifenden Klassifizierungsstandard geworden ist. Daher wurde 2011 mit der Implementierung von eCl@ss 7.0 Advanced in das PIM-System begonnen.
Für die Generierung der eCl@ss-Daten aus den Phoenix-Contact-Daten wurde ein eigenes Mapping Tool erarbeitet, das die Daten aus der internen Klassifizierung in das jeweilige Zielsystem transformiert. Somit können alle im eCl@ss-Modell erforderlichen Daten, wie die Anschlusspositionen einer Stromversorgung, aus einer Quelle gespeist und auch mehrere Versionen parallel unterstützt werden.
Im Vertriebsfreigabeprozess eines Artikels ist die eCl@ss-Klassifizierung heute ein Muss.

 

 

FAZIT

Die konsequente Umsetzung, dass Daten am Entstehungsort gepflegt und per Schnittstellen in weitere Systeme verteilt werden, ermöglicht es Phoenix Contact, den Kunden umfangreiche Produktdaten im eCl@ss-BMEcat-Format zur Verfügung zu stellen. Ob diese dann für die Nutzung in einem Multisupplier-Katalog für das E-Procurement oder zum Aufbau einer Artikeldatenbank in einem CAE-Tool für das Engineering verwendet werden, entscheidet der Kunde, für den dies ein wichtiges Kriterium im Lieferantenauswahlprozess ist.

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