eCl@ss IM EINSATZ BEI DER DEUTSCHEN LUFTHANSA

EIN WICHTIGER SCHRITT FÜR MEHR TRANSPARENZ IM KONZERN

"eCl@ss gibt uns die Möglichkeit, trotz unserer heterogenen Struktur an industrieübergreifender Warengruppenarbeit teilzunehmen."

 

 

AUSGANGSSITUATION

eCl@ss wurde im Lufthansa-Konzern mit der Einführung des Desktop Purchasing Systems LUPUS ein Thema. Zuvor gab es in den einzelnen Gesellschaften des Konzerns ausschließlich individuelle Warengruppenbäume, die eine Vergleichbarkeit über die Grenzen des eigenen Unternehmens hinweg nahezu unmöglich machten. Gerade im indirekten Einkauf, wo Materialnummern teilweise lieferantenspezifisch und dann auch noch regional unterschiedlich sind, waren Einkaufssynergien nur mit sehr großem manuellem Aufwand realisierbar.

Die Kataloglieferanten boten schon damals eine fast flächendeckende Versorgung mit den eCl@ss-Informationen zu ihren Artikeln. Durch die Einführung von eCl@ss als übergreifender Warengruppenschlüssel wurde im indirekten Einkauf des Lufthansa-Konzerns ein großer Schritt nach vorne gemacht, der gerade für den strategischen Einkauf viele neue Möglichkeiten eröffnet hat. Seit damals sind bei Lufthansa zahlreiche positive Erfahrungen im Warengruppenmanagement gesammelt worden.

 

 

EINSATZ

Der eCl@ss-Warengruppenbaum wird im Lufthansa-Konzern vorrangig im Einkauf genutzt. Innerhalb des Konzerns wird ein an eCl@ss angelehnter, sehr schlanker Warengruppenbaum mit nur etwas über 200 Warengruppen verwendet, der aber direkt auf den eCl@ss-Baum gematcht wird. An allen Stellen der Bestellsysteme, wo eine manuelle Zuordnung von Warengruppen erfolgen muss, wird mit dieser reduzierten Lufthansa-Sicht gearbeitet, die für den Einkäufer übersichtlich zu handhaben ist. Aus den Katalogsystemen des Konzerns werden die Einkaufsbelege automatisch mit den eCl@ss-Informationen angereichert und fließen so in die Back-End-Systeme für Auswertungen und Controllingzwecke.

Lufthansa nimmt nach wie vor an einer Reihe von Einkaufsbenchmarks teil und engagiert sich stark in Einkaufsallianzen auch über die eigene Branche hinaus. Um hier mit den jeweiligen Partnern eine gemeinsame Sprache zu sprechen, ist eine eCl@ss-Zuordnung unabdingbar und macht die Zusammenarbeit viel einfacher. Einkauf ist in vielen Punkten eben ein Datenthema.

 

 

FAZIT

Um dem wachsenden Kostendruck zu begegnen, ist es heute wichtiger denn je, alle sich bietenden Möglichkeiten für die Ausschöpfung von Synergiepotenzialen zu nutzen. Das gilt in jeder Gesellschaft des Lufthansa-Konzerns, aber auch geschäftsfeldübergreifend.

Eine notwendige Voraussetzung für den Erfolg dieser Strategie ist die Standardisierung von Prozessen und die Schaffung von Transparenz, wo immer ein Potenzial zur Verbesserung vermutet wird. Der Einkauf spielt dabei natürlich eine wichtige Rolle und bedient sich dafür einer ganzen Reihe von Instrumenten, um die über die Jahre sehr unterschiedlich entwickelten Organisationen wieder zu einer gemeinsamen Kraft zusammenzuführen. Ein wichtiges Instrument ist hierbei der eCl@ss-Warengruppenbaum, der hilft, eine gemeinsame Sicht auf die Beschaffung zu ermöglichen und über einen gebündelten Marktauftritt die Stärke der Lufthansa am Beschaffungsmarkt optimal zu nutzen.

www.lufthansagroup.com