TÜV Süd betreibt eCl@ss Office in Korea

Erstellt von eCl@ss Office South Korea |

 

Da durch die Modularisierung von Produktionsmodulen zusätzliche Sicherheitsherausforderungen entstehen, ist der "adaptive Sicherheitsvalidierungsmechanismus" offensichtlich. Um dies zu ermöglichen, sind einige Kernelemente erforderlich, d.h. die Einbeziehung von Sicherheitsprofilen in digitale Modelle und Algorithmen zur Sicherheitsbewertung. Eine große Hürde bei der Realisierung liegt jedoch in der semantischen Interoperabilität zwischen den verschiedenen Komponenten eines solchen Sicherheitsvalidierungsprozesses. An unserem Stand auf der Smart Factory Expo 2020 werden wir zeigen, wie eCl@ss mit seinen semantischen Eigenschaftsdefinitionen die adaptive Sicherheit Wirklichkeit werden lässt.

 

Das Plug-and-Produce-Paradigma ist zentral für das Ziel der "digitalen Fabriken", d.h. maximale Effizienz durch flexible und agile Produktionslinien, die in der Lage sind, auf schnell wechselnde Umgebungen zu reagieren. Der Aufbau "modularer" Produktionslinien aus austauschbaren und miteinander verbundenen Anlagen ist der Schlüsselfaktor für den Erfolg, aber er stellt auch eine zentrale Herausforderung für das gesamte Ökosystem dar: die physische Sicherheit und die Cybersicherheit einer Vielzahl von Echtzeit-Interaktionen und -Veränderungen. Dies nennen wir "adaptive Sicherheit".  Auch wenn die Komplexität durch Modularisierung gekapselt und kontrolliert werden kann, können neue dynamische Sicherheitsprobleme entstehen, und zwar aufgrund: i) von Änderungen in Modulen, ii) der Konnektivität innerhalb eines Produktionsmoduls, iii) der Konnektivität mit anderen Produktionsmodulen. Dies führt zu der Notwendigkeit einer automatischen, adaptiven Sicherheitsprüfung. Wenn wir die "adaptive Sicherheit" betrachten, bestehen sie hauptsächlich aus:

  1. Sicherheitsprofile: Eine Sammlung von Parametern/Faktoren, die die Sicherheit einer Anlage auf der Grundlage einschlägiger internationaler Sicherheitsstandards definieren, zusammen mit Sicherheitsmaßnahmen für relevante Interaktionen
  2. Entscheidungsbäume: Ein umfassender regelbasierter Algorithmus für automatisierte Risikobewertungen auf der Grundlage von Sicherheitsprofilen.

Die für die Validierung erforderlichen Daten stammen aus verschiedenen Quellen und werden in den "Sicherheitsprofilen" der digitalen Zwillings-/Asset-Verwaltungshülle des Produktionsmoduls gespeichert. Dazu gehören relevante Sicherheitsdaten zusammen mit der Definition des Parameterbereichs durch die Hersteller. Die korrekte Definition (ab der Entwicklungsphase) von Sicherheitsmaßnahmen in Profilen an den Modulschnittstellen ist der Schlüssel zur dynamischen Bewertung und Validierung, so dass alle möglichen Risiken definiert und in den Entscheidungsbaum integriert werden. Dies wiederum erfordert, dass Risiken und Sicherheitsprofile semantisch definiert werden.  Es muss eine herstellerunabhängige Semantik etabliert werden, die sich auf die Knoten der Entscheidungsbäume bezieht. eCl@ss bietet mit seiner elektronisch austauschbaren, eigenschaftsbasierten Semantik im Modell einer qualitätskontrollierten Wissensarchitektur die notwendige Grundlage für die Realisierung einer solchen Semantik. Seine standardisierten Beschreibungen und eindeutigen Identifikatoren von Eigenschaften/Prozessvariablen/Parametern sind ideal, um die Semantik der "Sicherheitsprofile" zu definieren und adaptive Sicherheitsvalidierungen zu ermöglichen.

TÜV SÜD Korea ist das regionale eCl@ss-Büro in Südkorea und will mit eCl@ss die Förderung der intelligenten Fertigung in Korea unterstützen. Besuchen Sie uns an unserem Stand auf der Smart Factory Expo Korea vom 4. bis 6. März, wo Sie einen tiefen Einblick in den genannten Anwendungsfall, die Nutzbarkeit von eCl@ss, erhalten und erfahren können, wie Sie die Reise in die intelligente Fertigung sicher und effizient gestalten können. Bitte kontaktieren Sie uns für weitere Informationen unter south-korea( at )eclass-office.com.

 

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