Ohne Standards keine digitale Transformation

Standards wie eCl@ss sind unerlässlich für die digitale Transformation – das hat eine neue Studie des IW Köln mit 1.200 Unternehmen bestätigt.

Das Votum ist eindeutig: 85 Prozent der knapp 1.200 befragten deutschen Unternehmen aus Industriebranchen finden Produkt- und Prozessstandards wie eCl@ss wichtig für die digitale Transformation ihrer Wertschöpfungsketten. Vor allem Unternehmen, die bereits eine digitale Strategie haben, sehen das Potenzial des Standardeinsatzes und haben kürzlich neue Standards eingeführt: Hat ein Unternehmen eine digitale Strategie, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es in den vergangenen zwei Jahren Standards eingeführt hat, doppelt so hoch wie bei Unternehmen ohne digitale Strategie, so ein zentrales Ergebnis der Studie.

Die Gründe für die Standardisierung sind dabei vielfältig. 85 Prozent der Unternehmen beschäftigen sich mit Standards, weil ihre Kunden das fordern. Für 76 Prozent der Unternehmen sind die enormen Kosteneinsparungen, die dank des Standardeinsatzes beim internen und externen Datentransfer möglich sind, ein wichtiger Grund. Auch Wettbewerbsdruck und Lieferantenanforderungen motivieren Unternehmen, Standards einzusetzen.

Mehr als die Hälfte der Unternehmen, die Standards wichtig finden, haben in den vergangenen zwei Jahre keine Standards eingeführt. Dafür gibt es zahlreiche Gründe. 58 Prozent der Unternehmen geben an, ein unklares Kosten-Nutzen-Verhältnis lasse sie beim Standardeinsatz zögern. Ebenfalls knapp über die Hälfte der Unternehmen stört es, dass ihre Kunden und Lieferanten noch zu wenige Standards einsetzen.

Es ist auch Aufgabe der Politik, die Wichtigkeit der Standards für die digitale Transformation zu betonen und gerade kleinere und mittlere Unternehmen beim Standardeinsatz zu unterstützen.

Studie "Bedeutung von Standards für die digitale Transformation – Befunde auf Basis des ?IW-Zukunftspanels"

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